Ein Film über Nähe, Würde und das Leben an einem besonderen Ort.
Ein Projekt mit besonderer Verantwortung
Nicht jeder Ort lässt sich mit den gleichen filmischen Mitteln erzählen. Beim Imagefilm für das Hospiz zum hl. Franziskus war uns von Beginn an klar, dass hier eine besondere Haltung gefragt ist. Es ging nicht darum, Bilder zu produzieren, die beeindrucken, sondern einen Film zu entwickeln, der dem Ort gerecht wird.
Unser Anspruch war es, Atmosphäre sichtbar zu machen, ohne sie zu überformen – und einen Einblick zu geben, ohne dabei Distanz oder Künstlichkeit entstehen zu lassen. So entstand ein Projekt, das für uns weit über klassische Imagefilmproduktion hinausging.
Das Hospiz als Ort des Lebens
Viele Menschen verbinden mit einem Hospiz vor allem Abschied. Während der Dreharbeiten wurde jedoch schnell deutlich, dass das Hospiz zum hl. Franziskus vor allem ein Ort des Lebens ist. Ein Ort der Begegnung, der Nähe, des Zuhörens und des Miteinanders. Für unseren Film war genau diese Perspektive entscheidend.
Wir wollten unseren den Blick auf das richten, was diesen Ort prägt: Wärme, Offenheit, Menschlichkeit und ein Alltag, der von echter Zuwendung getragen wird. Diese Atmosphäre filmisch erfahrbar zu machen, war der Kern des Projekts.
Sensibilität vor Inszenierung
Bei einem Film in diesem Umfeld steht für uns nicht der Kameraeinsatz an erster Stelle, sondern der Umgang mit den Menschen vor der Kamera. Deshalb war unser Ansatz bewusst zurückhaltend. Keine überhöhte Dramaturgie, keine künstliche Emotionalisierung, keine Bilder um ihrer selbst willen. Stattdessen ging es um Aufmerksamkeit, Respekt und die Fähigkeit, Situationen nicht zu stören, sondern ihnen mit Feingefühl zu begegnen.
Gerade in einem Hospiz bedeutet filmische Arbeit auch, Grenzen zu erkennen und zu achten. Diese Haltung hat die visuelle Sprache des Films maßgeblich geprägt – ruhig, nahbar und glaubwürdig.
Die Menschen, die diesen Ort tragen
Besonders beeindruckt hat uns die Haltung der Menschen, die das Hospiz jeden Tag prägen. Mitarbeitende und Ehrenamtliche schaffen hier gemeinsam einen Raum, in dem Würde, Geborgenheit und Menschlichkeit nicht nur Anspruch, sondern gelebte Realität sind.
Genau das sichtbar zu machen, war für uns einer der wichtigsten Aspekte dieses Films. Denn das Haus selbst ist nur ein Teil der Geschichte – entscheidend sind die Menschen, die es mit ihrer Arbeit, ihrer Zeit und ihrer Haltung tragen. Unser Imagefilm versteht sich deshalb auch als Ausdruck von Respekt gegenüber all jenen, die diesen besonderen Ort möglich machen.