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Case Study

Dokumentation von Fachtagen

Fachveranstaltungen des Kommunalen Integrationszentrums (KI) behandeln hochkomplexe und gesellschaftlich sensible Themen, deren Relevanz weit über den Veranstaltungstag hinausreicht. Die zentrale Herausforderung unserer Arbeit bestand darin, die Diskurse und Expertenimpulse filmisch so zu dokumentieren, dass sie als nachhaltige Ressource erhalten bleiben und die inhaltliche Tiefe für eine fachlich anschließende Diskussionen zugänglich bleibt.

1. Ausgangslage

Fachveranstaltungen des KI behandeln hochkomplexe und gesellschaftlich sensible Themen. Die Herausforderung besteht darin, die geführten Diskurse und Expertenimpulse filmisch so zu dokumentieren, dass die inhaltliche Tiefe erhalten bleibt. Zwei zentrale Veranstaltungen standen für uns bislang im Fokus:

• Das Fachforum „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF)“ (November 2024) anlässlich des Gedenkens an die Reichspogromnacht und des 75. Jubiläums des Grundgesetzes.

• Der Fachtag „Mehr Sprachen – Mehr Chancen“ (Oktober 2025) zur Gestaltung mehrsprachiger Bildung in Kita, Schule und Ehrenamt.

2. Thematische Schwerpunkte

Bei beiden Dokumentationen lag der Fokus auf der präzisen Herausarbeitung der Kernbotschaften:

• GMF-Fachforum: Dokumentation der Mechanismen von Abwertung und Ausgrenzung sowie der Transfer hin zu einer professionellen Haltung der „gruppenbezogenen Menschenfreundlichkeit“ (GMF+).

• Fachtag Mehrsprachigkeit: Darstellung von Mehrsprachigkeit als Ressource und „Möglichkeitsraum“ für Bildungschancen, insbesondere die kritische Beleuchtung von Bildungsmythen und die Bedeutung der pädagogischen Haltung.

3. Prozess & Strategische Beratung

Ein wesentliches Merkmal unserer Arbeit war die intensive inhaltliche Einarbeitung in die Fachthemen, um die dichten Informationsmengen filmisch zu strukturieren. Hierbei brachte Hans Gralke, der als Wissenschaftler im soziologischen Bereich geforscht hat, eine besondere Expertise in das Projekt ein. Diese fachliche Fundierung ermöglichte es uns:

• Die komplexen Themen inhaltlich präzise zu durchdringen und eine fundierte filmische Struktur zu entwickeln.

• Gezielte Interviewfragen zu konzipieren, welche die Kernvorträge – etwa von Prof. Dr. Zeynep Kalkavan-Aydın zur sprachlichen Vielfalt oder von Olaf Jantz zum GMF-Konzept – für das Fachpublikum greifbar machen.

4. Umsetzung & Produktion

Die filmische Umsetzung erfolgte diskret an den jeweiligen Veranstaltungsorten, wie dem Berufskolleg Ostvest in Datteln.

• Sicherung des Wissenstransfers: Hochwertige Aufnahme der Fachvorträge von Experten wie Prof. Dr. Timm Albers zur schulischen Inklusion.

• Workshop-Dokumentation: Begleitung praxisorientierter Arbeitsgruppen zu Themen wie „Healing Classrooms“, traumasensiblen Lernumgebungen oder digitaler Sprachbildung.

• Inhaltlicher Fokus: Wir stellten sicher, dass zentrale Fachaspekte – wie die Abkehr von der reinen Betroffenenperspektive bei GMF – visuell und narrativ klar transportiert wurden.

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