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Case Study

Ehrenamt im Kreis Recklinghausen

Ehrenamt im Kreis Recklinghausen

Dieses Projekt ist Teil einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Kreises Recklinghausen. Während unsere Partnerschaft auch die Dokumentation komplexer Fachthemen umfasst, lag bei der Produktion ‚Ehrenamt‘ der Fokus auf der gemeinsamen Entwicklung eines starken narrativen Konzepts.

Unser Ziel war es, die oft unsichtbare, aber unverzichtbare Arbeit der Ehrenamtlichen durch gezieltes Storytelling filmisch erlebbar zu machen und eine Brücke zwischen institutioneller Arbeit und bürgerschaftlichem Engagement zu schlagen.

Dieses Projekt ist Teil einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Kreises Recklinghausen. Während unsere Partnerschaft auch die Dokumentation komplexer Fachthemen umfasst, lag bei der Produktion ‚Ehrenamt‘ der Fokus auf der gemeinsamen Entwicklung eines starken narrativen Konzepts.

Unser Ziel war es, die oft unsichtbare, aber unverzichtbare Arbeit der Ehrenamtlichen durch gezieltes Storytelling filmisch erlebbar zu machen und eine Brücke zwischen institutioneller Arbeit und bürgerschaftlichem Engagement zu schlagen.

1. Ausgangslage

Ehrenamtliches Engagement ist in der Gesellschaft oft wenig sichtbar, wodurch vielen Menschen ein konkretes Verständnis für die damit verbundenen Aufgaben, Verantwortungen und Kompetenzen fehlt. Solange man nicht selbst ehrenamtlich tätig ist, bleibt der gesellschaftliche Wert dieser Arbeit häufig abstrakt, obwohl das Ehrenamt eine zentrale Säule des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Integrationsarbeit darstellt.

Insbesondere im Bereich der Integrationsarbeit stehen Ehrenamtliche vor spezifischen Herausforderungen, wie gesellschaftlichen Spannungen (etwa stellvertretendem Rassismus) sowie Unsicherheiten in der strukturellen Absicherung der Angebote. Gleichzeitig wird der persönliche Mehrwert einer solchen sinnstiftenden Tätigkeit oft unterschätzt.

2. Thematische Schwerpunkte des Films

Das Ziel des Films war es, die gesellschaftliche Relevanz des Ehrenamts aus mehreren Perspektiven zu beleuchten und sichtbar zu machen. Im Fokus standen dabei:

  • Die Sichtbarmachung der Breite ehrenamtlicher Arbeit im Kreis Recklinghausen.
  • Persönliche Beweggründe und individuelle Geschichten der Akteure.
  • Die Vermittlung von Verantwortung und Verlässlichkeit im Ehrenamt.
  • Darstellung unterschiedlicher Unterstützungsformen, insbesondere in der Flüchtlingshilfe.
  • Das Ehrenamt als erfüllende Aufgabe in verschiedenen Lebensphasen.
  • Die Bedeutung der kommunalen Integrationsarbeit als unterstützender Rahmen.

3. Prozess & Zusammenarbeit

Die Entwicklung des Projekts begann mit einer strategischen Konzeptionsphase, in der wir das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Recklinghausen beratend bei der inhaltlichen Schärfung und Definition der Kommunikationsziele begleiteten.

In gemeinsamen Gesprächen mit dem Auftraggeber und zahlreichen Ehrenamtlichen wurden die wesentlichen Herausforderungen analysiert und strukturiert. Dazu gehörten die Vielschichtigkeit des Themas, die Balance zwischen Information und Emotionalität sowie die authentische Einbindung individueller Perspektiven in ein übergeordnetes Konzept. Auf dieser Basis entstand ein tragfähiges Filmkonzept, das sowohl den institutionellen Rahmen wahrt als auch den Ehrenamtlichen eine wertschätzende Stimme verleiht.

4. Umsetzung & Produktion

Die filmische Umsetzung erfolgte an verschiedenen Drehorten im Kreis Recklinghausen, um die Vielfalt der Tätigkeiten realistisch abzubilden. Über mehrere Tage hinweg wurde unter anderem die Arbeit bei Vitus in Haltern begleitet sowie Supervisionstreffen und Beratungsangebote für Geflüchtete (z. B. bei der Caritas in Datteln mit „Toni“ Steinl; Bild oben) dokumentiert.

Während der Produktion fungierten wir als beratende Instanz: Wir strukturierten die Inhalte, gaben Impulse für filmische Szenen und stellten sicher, dass die Kernbotschaften – Sichtbarkeit und Wertschätzung – klar transportiert wurden. Dabei standen ein klarer Erzählfluss und die Authentizität der Akteure stets im Vordergrund.

5. Ergebnis & Mehrwert

Der fertige Film stellt das Ehrenamt eindrucksvoll dar und wird vom Kreis Recklinghausen aktiv verbreitet, um Menschen über die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements aufzuklären. Ein besonderes Highlight war die Präsentation beim internationalen Tag des Ehrenamts im Rahmen eines Festakts im Max-Born-Berufskolleg vor Vertretern des Kreises und großem Publikum.

Durch die Kombination aus persönlichen Geschichten und einer klaren visuellen Struktur trägt der Film dazu bei, neue Ehrenamtliche zu gewinnen und die Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums nachhaltig und öffentlichkeitswirksam zu unterstützen.

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